Auf Initiative der SPD wurde gemeinsam mit der CSU ein Antrag zur Neuordnung des Parkens in der Georg-Reismüller-Straße in den Bezirksausschuss Allach-Untermenzing eingebracht. Ziel des Antrags ist es, die Verkehrssicherheit in der Georg-Reismüller-Straße zu erhöhen und den Fußverkehr besser zu schützen. Dieser Antrag wurde in der Dezember-Sitzung einstimmig angenommen.
Konkret wird das Mobilitätsreferat gebeten, das halbseitige Gehwegparken auf der westlichen Straßenseite im Abschnitt zwischen Franz-Nißl-Straße und St.-Johann-Straße neu zu ordnen. Künftig soll dieses Parken ausschließlich für Pkw erlaubt sein. Gleichzeitig muss eine durchgehend nutzbare Gehwegbreite von mindestens 1,8 Metern erhalten bleiben. Die notwendigen Markierungen und Verkehrszeichen sollen eindeutig und nachvollziehbar umgesetzt werden.
Hintergrund ist die seit einiger Zeit problematische Verkehrssituation. Durch das vollständige Parken auf der Fahrbahn verbleibt derzeit eine zu geringe Restbreite für den Begegnungsverkehr. In der Praxis weichen Fahrzeuge deshalb regelmäßig auf den östlichen Gehweg aus. Das ist nicht nur unzulässig, sondern gefährdet insbesondere Fußgängerinnen und Fußgänger. Die Straße ist stark frequentiert, dient der Nahversorgung, wird intensiv vom Lieferverkehr genutzt und ist Teil der Buslinien 160, 164 und X36.
Der westliche Gehweg ist breit genug, um halbseitiges Gehwegparken zu ermöglichen und dennoch barrierefrei zu bleiben. Mit einer Restgehwegbreite von mindestens 1,8 Metern bleibt ausreichend Platz für Rollstühle, Rollatoren und Kinderwagen. Gleichzeitig verbessert sich die Situation auf der Fahrbahn deutlich, da eine sichere Begegnung von Fahrzeugen möglich wird.
Mit dem einstimmigen Beschluss zeigt der Bezirksausschuss, dass pragmatische Lösungen über Parteigrenzen hinweg möglich sind, wenn es um Sicherheit, Barrierefreiheit und ein funktionierendes Miteinander im öffentlichen Raum geht.